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Stellen Sie sich auch gelegentlich die Frage, was Sie in Ihrer Pension einmal machen werden? Und ob es Ihnen und Ihren Lieben gut gehen wird? Ein paar Überlegungen im Vorfeld sind bestimmt hilfreich.



Alles, das Sie über die Vorbereitung auf Ihre Pensionierung wissen sollten!


Haben Sie schon einmal „Vorbereiten auf die Pension“ in einer Internet-Suchmaschine eingegeben? Das ist ein interessantes Experiment. Sie werden darin auf Überschriften wie „99 Tipps für den Ruhestand“ stoßen, oder „Entspannt in die Pension“ und über Formalitäten, wie die  Antragsstellung und diverse Abläufe informiert werden. Wir lesen darin auch über den „Pensionsschock“ und wie dieser überwunden werden kann. Grundsätzlich sehr vieles, was wir in der Pension alles tun können und vor allem sollen, um eben einer Depression vorzubeugen. Nun: Was halten Sie von dem Begriff „Freitätigkeit“? Gehen wir die Sache doch mal von dieser Seite an.

Vorbereiten auf die Pension

Für diesen Beitrag nehmen wir ein paar ausgesuchte Fragen aus der gleichnamigen Zeitpolster Impulsbox zur Hand und beantworten Sie. Primär möchten wir aber Sie dazu einladen, selbst darüber nachzudenken, wie Sie sich auf Ihre Pension gut vorbereiten können. Sprechen Sie auch mit anderen Menschen darüber. Der persönliche Austausch ist nach wie vor die kostbarste Form. Hier ein paar wertvolle Impulse:

  • Freitätigkeit als neue Lebensphase    
  • Der Abschied vom Berufsalltag
  • Dazuverdienen in der Pension
  • Lebenshunger und Tatendrang
  • Familie und Strukturen
  • Wohnen und Gesundheit


Freitätigkeit als neue Lebensphase!

Bereit für die neue Lebensphase?

Haben Sie gültige Reisepapiere für den Übergang ins Land Pension?

Viele Menschen glauben, das Ende der Berufstätigkeit sei der Beginn eines  wunderbaren Lebens. Stimmt das? Für die einen schon, für die anderen leider nicht.

Der Übergang in die Pension ist die wohl gravierendste Zäsur im Leben eines  Menschen. Und genau dafür bereiten sich Menschen nicht oder kaum vor.  Vor jeder neuen beruflichen Herausforderung haben Sie selbstverständlich die  entsprechenden Ausbildungen gesucht. Aber jetzt? Es passiert zunächst nichts, wenn man nichts tut. Aber nach einiger Zeit landen viele in einem tiefen Loch. Wenn Sie gute Freunde haben und professionelle Hilfe finden, kommen Sie  vielleicht heraus. Wollen Sie das?

Der Schlüssel und in dem Fall “die Reisepapiere” für Ihre Zukunft, für Ihre Vision der nachberuflichen Zeit sind Ihre Talente. Ihre Stärken sind Ihr Kapital! Kennen Sie diese? Schreiben Sie Ihre Stärken auf ein Blatt Papier. Denken Sie gut nach. Zeigen Sie dieses Blatt Ihrer Partnerin, Ihrem Partner, kritischen Freunden. Lassen Sie sich hinterfragen. Welche 3 Stärken fallen Ihnen als erstes ein? 

🔍 Können und möchten Sie diese in Ihrer Zukunft stärker nutzen?


FREITÄTIGKEIT, oder kennen Sie die neue Lebensphase schon?

Wir sind die erste Generation, die diese neue Lebensphase FREITÄTIGKEIT geschenkt bekommen hat – nach dem Berufsleben und vor dem wirklichen Ruhestand. Wichtig ist es, tätig zu sein, eine Aufgabe, eine Herausforderung gefunden zu haben.

Wir kennen in der Regel drei Lebensphasen:  1. Ausbildung, 2. Berufstätigkeit,  3. Ruhestand
Dank der laufend steigenden Lebenserwartung haben wir heute nach dem Ende des Berufslebens noch 20 und mehr Jahre vor uns, in denen uns unsere Potenziale zur Verfügung stehen. Diese Potenziale können aber nur jene nützen, die sich nicht mehr an die alten Bilder vom Alter anklammern und dementsprechend handeln.

Schauen Sie nicht auf Ihr Kalenderalter, sondern auf Ihre Fähigkeiten, die Sie heute haben. Die neue Zeit heißt Freitätigkeit: tätig sein wie im Berufsleben, aber ich entscheide darüber.

🔍  Welche Vorhaben haben Sie schon definiert?  Welchen Dingen wollen Sie Platz in Ihrem Leben geben?


Warum sollte ich in der Lebensphase „Freitätigkeit“ frei tätig sein?

Wenn Sie Bekannte oder Verwandte rund um Sie herum ansehen: Es gibt solche, die sich sagen “Ich bin in Pension, will nichts mehr tun, sondern nur mehr genießen.” Und es gibt andere, die sich sagen “Nichts tun würde ich nicht aushalten, ich suche mir etwas.”

Viele große und internationale Studien ergeben: freitätig sein lohnt sich! Manche dieser Studien sagen kurz zusammengefasst: Wer in der Pension nichts mehr tut, keine Herausforderung sucht, verkürzt sein Leben pro kommendem Lebensjahr um zwei Monate. Das ist ziemlich viel, wenn ich an meine Lebenskurve denke. Fälschlicherweise glauben immer wieder Menschen, dass sie länger leben werden, wenn sie sich schonen. Genau das Gegenteil trifft aber zu. 

🔍  Schauen Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um, ob diese Studien auch da stimmen! Und suchen Sie die große Aufgabe, die Herausforderung, ja die Vision für Ihr Leben. Und zwar mit Ihren Talenten, Ihren Stärken.


Endlich: Reisen haben jetzt  mehr Platz in meinem Leben!

Viele Menschen nützen die neugewonnene Freizeit dafür, lang ersehnte Reisen endlich in die Tat umzusetzen oder alte Lieblingsplätze aufzusuchen.

Da man auf Reisen viel Neues sieht und erlebt, bildet es ungemein und hält jung. Diesen Effekt kann man noch verstärken, indem man sich auf die Kultur der  Destination einlässt. Kenne ich die Traditionen, Bräuche, den Glauben und die Besonderheiten der Menschen dort? Können wir in ihrer Sprache zumindest die wichtigsten Höflichkeiten kommunizieren? Wie umweltfreundlich ist meine  Reise? Generell kann jede Reise nachhaltiger gestaltet werden, solange wir den Blick darauf richten, wer von der Reise profitiert oder wem damit geschadet  werden könnte.

Mit guter Planung kann man die Vorfreude steigern und stellt sicher, keine ungewollten Überraschungen zu erleben. Wer jedoch auf Abenteuersuche ist, kann mit geringer Planung seine Spontanität schulen und damit eine besondere  Freiheit und so manchen Nervenkitzel erleben.

🔍  Wie reisen Sie gerne? In der Gruppe oder auf eigene Faust? Welche Destinationen reizen Sie besonders?



Der Abschied vom Berufsalltag

Übergabe der eigenen Arbeit: So kann ich mit gutem  Gewissen gehen

Sobald die Nachfolge für Ihre Position feststeht, sollte der Prozess der Übergabe starten. Damit dies gut gelingt und Ihre Arbeit auch weiterhin effektiv weitergeführt werden kann, sollten folgende Fragen beantwortet werden:

•             Was sollte der Nachfolger unbedingt wissen?Welche Aufgaben wurden bereits in welchem Umfang erledigt?

•             Welche Aufgaben müssen umgehend erledigt werden?

•             Was sind die größten Herausforderungen des Jobs?

•             Wo lauern aktuell die größten Probleme?

•             Erfahrungen: Was funktioniert, was nicht?

•             Mit wem wird zusammengearbeitet?

•             Wem muss wann was berichtet werden?

•             Welche Verbesserungspotenziale gibt es?

Organisatorisch sollten folgende Bereiche angeschaut werden:  Aufgabenbeschreibung, Arbeitsabläufe, Arbeitsanweisungen, Zielvereinbarungen, Prozessbeschreibungen, Bedienungsanleitungen, Werkzeuge & Hilfsmittel, Vorlagen & Formulare, Ablagefächer, Checklisten, Ansprechpartner, Telefonlisten.

🔍  Hier können Sie eine gute Checkliste herunterladen 


Mein berufliches  Vermächtnis lautet?

Auch wenn es aufs Erste nicht so aussieht, die Menschen die aus dem Unternehmen ausscheiden hinterlassen Spuren und wertvolle Prägungen. Sie haben das Unternehmen in ihrem Bereich mitgestaltet. Ohne Sie wäre es anders. Deshalb sollten Sie sich folgende drei Fragen stellen:

  • Wählen Sie drei Titel für positive prägende Geschichten aus Ihrer beruflichen Laufbahn, an die Sie wirklich gerne denken. Wie lauten diese drei Titel?
  • Für welche zwei beruflichen Stationen oder Ereignisse sind Sie wirklich dankbar?
  • Wenn Sie nun bald in Pension gehen, was wollen Sie Ihren Kolleginne, Ihren Kollegen und dem Unternehmen hinterlassen? Bei wem wollen Sie noch ein  Thema ansprechen?

🔍  Was sollte noch gesagt werden?


Versteckte Selbstzweifel?

Durch den Mangel am „Gebraucht werden“ schleichen sich bei der einen oder anderen Person oft gewaltige Selbstzweifel ein. Auch ein Fehlen von Herausforderungen und Anerkennung können zu einem verminderten Selbstbild beitragen. Diese können wir aber gar nicht brauchen, wenn es darum geht, den späten Lebensabschnitt bunt und freudig zu gestalten. Was also dagegen tun?

Schauen Sie sich die Zweifel gut an: Welche sind unbegründet und können abgehakt werden? Welche empfinden Sie als begründet? Diese lohnt es sich  genauer anzusehen. Damit verlieren sie ihre Kraft und Sie können damit beginnen dagegenzuwirken.

Aktiv zu werden und schrittweise Erfolgserlebnisse zu schaffen, können Wunder bewirken, um das Selbstbewusstsein zu erhalten oder wieder zu erlangen.

🔍  Gehören Selbstzweifel für Sie dazu? Wie gehen Sie damit um?



Dazuverdienen in der Pension

Wie steht es um Ihre Finanzen?

Wie viel Geld brauche ich und wie viel habe ich für meine Pension zur Verfügung? Eine gute Kalkulation ist auf jeden Fall ratsam. Wer sich schon Jahre vor der  Pensionierung mit seinen Finanzen beschäftigt, ist besser vorbereitet. Ermitteln Sie Ihr Vermögen / Ihre Schulden, um die flüssigen Mittel festzuhalten. Wenn Sie  Ihr monatliches Budget berechnen, so bedenken Sie, dass Ihre Ausgaben in den ersten Jahren durch die zusätzliche Freizeit merklich ansteigen könnten.

Schauen Sie sich neben Ihren Fixkosten auch die variablen Kosten an und vergessen Sie nicht, auch Rücklagen für ungeplante Ausgaben zu bilden. Machen Sie sich auch Gedanken zu Ihrer Wohnsituation. Möchten oder müssen Sie daran etwas ändern? Wie hoch werden Ihre monatlichen Pensionseinnahmen sein? Die PVA bietet als Service individuelle Pensionsvorausberechnungen an.

🔍 Falls Sie einen Teil Ihres Kapitals investieren möchten, raten Experten, dies nicht durch Ihre Bank zu tun, da der Fokus Ihrer Berater*innen immer sein wird, selbst möglichst viel dabei zu verdienen. Stattdessen sollten Sie direkt und ausgewogen investieren.


Soll ich nach der Pensionierung etwas dazuverdienen?

Viele Menschen wollen oder müssen in der Pension dazuverdienen. Sei es, weil sie ihren Beruf lieben und weiter ausüben wollen. Sei es, weil die Pension so klein ist, dass ein Zuverdienst zum wirtschaftlichen Muss wird. Ob Minijob, Berater oder Firmengründer*in – theoretisch stehen Ihnen noch alle Möglichkeiten offen.

Von der Art der Pension hängt ab, wie sich ein Zuverdienst auswirkt. Außerdem fallen Steuern und Versicherungsbeiträge an. Die Alterspension ist die reguläre Pension, die Ihnen zusteht, wenn Sie das Pensionsalter erreicht haben. In Österreich können Männer generell mit 65 Jahren in Pension gehen, Frauen derzeit noch mit 60. Beziehen Sie so Ihre Pension, dürfen Sie so viel dazuverdienen, wie Sie wollen. Ihre Pension wird dadurch nicht geringer. Allerdings kann ein Zuverdienst – wie jedes Einkommen – zu Steuernachforderungen durch das Finanzamt führen.

Sie sind in Frühpension, also bereits vor dem Antrittsalter für die gesetzliche  Alterspension in Pension gegangen? Dann dürfen Sie bis zur Geringfügigkeit monatlich dazuverdienen. Wenn Sie mehr verdienen, fällt die ganze Pension für den Monat weg. Also gut aufpassen!

🔍  Informieren Sie sich zur Sicherheit auf der Seite der Arbeiterkammer Österreich in der Rubrik Arbeiten in der Pension!

Ein sehr gutes Beispiel für eine richtig coole Tätigkeit nach der Pensionierung ist Die Vollpension! Hier gibt es Kuchen ganz nach “Oma’s Rezept” in einem richtig netten Ambiente. Sozusagen die “Erste Oma-Backstube der Welt”, wie sie sich selbst bezeichnen.


Lebenshunger und Tatendrang

Wovon haben Sie in Ihrer Jugend immer geträumt?

Das ist viel verlangt, denken Sie sich jetzt vielleicht. Aber versuchen Sie es: Was wollte ich einmal werden, was wollte ich einmal machen? Nach dem  Motto „wenn ich groß bin“. Und wie ist meine Umgebung damit umgegangen?

Gar nicht so einfach, denn möglicherweise haben Ihnen damals die Menschen rund um Sie herum empfohlen, dies nicht zu tun, denn damit verdient man nichts oder nicht viel, es ist vielleicht krisenhaft. Vor allem Ihre Eltern haben es sicherlich gut gemeint und Ihnen andere Ideen nähergebracht.

Was hat mich damals an dieser Idee gereizt, warum ist mir dieser Gedanke gekommen? Was wollte ich erreichen? Oder andersherum: Warum wollte ich etwas nicht werden?

Sammeln Sie diese Gedanken auf einem Blatt Papier und zensurieren Sie diese nicht im Sinne „Das ist ja blöd, das ist nichts für mich“. Denn viele von uns haben die Fähigkeit, in diesem Fall sofort die Idee zu verwerfen.

🔍  Wichtig sind die Ideen, warum Sie etwas werden wollten und warum nicht. Da blitzt Ihr Kapital durch, nämlich Ihre Talente.


Die Sinnfrage? Jetzt ist die Zeit reif dazu!

Durch unsere Lebenserfahrung werden wir im Alter oft wählerisch. Beim Essen, bei Freunden und eben auch bei Dingen, mit denen wir unsere Zeit verbringen.

Es hilft deshalb, sich Gedanken zu machen, welche Themen in mir wirklich brennen. Vielleicht gibt es einen Bereich, in dem ich mich freiwillig engagieren möchte? Oder ein Thema, mit dem ich mich mehr beschäftigen, ja vielleicht  sogar forschen möchte?

🔍  Probieren Sie es zu formulieren. Wie würden Sie das einem Kind, vielleicht einem Enkel erklären? Vervollständigen Sie den Satz: Der Sinn in meinem neuen Lebensabschnitt lautet …


Pfeifen Sie auf Ihre Defizite!

Es gibt Menschen, die ihre Defizite sammeln – also all das, was sie nicht können. Das ist ein lebenslanges Suchen, das völlig umsonst ist. Kennen Sie solche Menschen? Wirken sie jemals zufrieden?

Schauen wir doch auf unsere Talente, auf die Fähigkeiten, die wir haben, auf das, was wir können. Das ist für manche unter uns gar nicht so einfach. Welche sozialen, organisatorischen, mathematischen Kompetenzen besitzen Sie? Die Basis für Ihre Zukunft ist das, was Sie können, lieben, haben und was Sie sind. Die Suche nach Talenten ist manchmal schwierig, weil wir oftmals zweifeln, ob das wirklich eine Stärke ist. Wenn Sie zweifeln, probieren Sie es aus. Suchen Sie sich ein Projekt oder eine Aufgabe, bei der Sie selbst prüfen, ob Ihnen das liegt, ob Sie damit auch Freude haben. Sich etwas beweisen. Haben Sie solche Fähigkeiten im Kopf, die Sie testen könnten? Fragen Sie auch Freunde und Bekannte, was diese Ihnen zutrauen. Und probieren Sie etwas aus. Dann wissen Sie, ob es eine Stärke oder nur ein Bedürfnis ist – oder ein Defizit.

🔍  Wie gut sind Sie mit Ihren Stärken und Schwächen vertraut? Schaffen Sie es schon, Ihre Energie auf Ersteres – auf Ihre Stärken – zu richten?



Familie und Strukturen

Ich gehe in Pension! Was verändert sich für meine*n Partner*in und die Familie?

Wenn jemand in Pension geht, betrifft es nicht nur diese Person, sondern auch das gesamte Umfeld. Darauf sollten Sie nicht vergessen. Versetzen Sie sich in die Lage der anderen Person(en) und sprechen Sie offen darüber. Hoffnungen und Ängste sollten dabei nicht übersehen werden.

Wichtig ist im Allgemeinen, sich gegenseitig immer Raum für Entfaltung zu geben. Gemeinsame Unternehmungen oder Reisen zu planen, macht Spaß und stärkt die Bindung. Außerdem ist es nun an der Zeit, gemeinsam eine faire Aufteilung der Arbeiten im Haushalt zu erarbeiten. Ein großes Maß an Wertschätzung hilft bei diesem Schritt.

🔍  Was sind die ersten drei Dinge, die Ihnen dazu einfallen?


Strukturen geben Halt

Welcher Rahmen ist für Sie gut? Die Pension ist eine große Veränderung für Körper und Geist. Nicht wenige  Menschen verfallen nach den ersten Monaten in ein Tief. Um dagegenzuwirken, hilft es oft, sich Wochen-, oder gar Tagesstrukturen zu schaffen. Das gibt Sicherheit und der Kalender zeigt, worauf man sich in naher Zukunft freuen kann.  Montags in die Sportgruppe, mittwochs zum Töpferkurs und samstagmittags zum Essen mit der Tochter, guten Freunden und lieben Menschen könnten solch regelmäßige Einträge werden.

Bei aller Planung sollte aber nicht vergessen werden, sich auch genügend Raum zur Spontanität zu lassen. Spontane Ausflüge oder Treffen können dem Wetter und Ihrer Stimmung angepasst werden.  Zudem halten ungeplante Aktivitäten den Geist auf Trab.

🔍  Überlegen Sie welcher Typ Sie sind. Brauchen Sie eher mehr Struktur oder mehr Freiheit? Oder sind Sie der Typ, der ohne Plan nicht mehr vom Sofa aufkommt? Was hilft Ihnen, die passende Struktur zu finden?

🔍  Holen Sie sich zudem gute Tipps zur Tagesplanung über die Plattform Senioren Online


Wohnen und Gesundheit

So möchte ich jetzt wohnen!

Wie möchten Sie im Alter wohnen? Träumen Sie schon von einem „Tapetenwechsel“ in der späteren Lebensphase? Oder ist eine Änderung kein Thema für Sie?

Es macht Sinn, sich früh genug mit diesem Thema zu beschäftigen. Daher möchten wir Ihnen hier einige Wohnoptionen aufzeigen:

•             Senioren WG: Organisiert oder selbst zusammengestellt. Denn gemeinsam ist man weniger allein!

•             Leben im Altersheim? Können Sie sich das vorstellen? Bequem oder Horror, was ist es für Sie? Gibt es verschiedene Alternativen, die Sie erwägen würden?

•             Eindeutig mehr Freiheiten finden wir in betreuten Wohnanlagen. Dort sind alle notwendigen Dienste vor Ort, die gebraucht werden.

•             Wohnen im Ausland, wo es warm ist und Betreuungshilfen günstiger sind? Spanien oder Thailand sind dabei beliebte Optionen.

•             Ich bleibe, wo ich bin! Ist mein jetziger Wohnraum auf spätere Bedürfnisse ausgerichtet? Sind Lage und Größe gut und finanziell machbar? Rollstuhlgerecht? Könnte ich mir (jüngere) Untermieter zur Unterstützung und finanziellen Entlastung vorstellen?

🔍  Lesen Sie dazu unseren aktuellen Beitrag mit dem Titel „Neue Wohnformen im Alter! Wie soll es später einmal sein?“. Sie werden staunen, wie viele Möglichkeiten es in diesem Bereich inzwischen bereits gibt! Ein sehr gutes Beispiel dazu ist die Demenz-WG im Schloss Künersberg im Allgäu.


Bleiben SIE gesund!

Aber wie? Wenn wir unseren Körper gut behandeln, können wir die Lebensqualität bis ins hohe Alter merklich erhöhen. Folgende Punkte sollten Sie unbedingt beachten:

•             Genügend Flüssigkeit:  Zu wenig Flüssigkeit aufzunehmen kann auf Dauer zu schweren Schäden führen. Stellen Sie sich einen Kurzzeitwecker für Ihre 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit/Tag.

•             Kleine Portionen: Es sollten über den Tag verteilt 6 kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Die letzte Mahlzeit soll nicht zu spät vor dem Schlafengehen gegessen werden.

•             Wenig und gute Fette: Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der Fettverzehr einge-schränkt wird. Hier gilt es pflanzliche Fette und Öle zu bevorzugen.

•             Kalzium und Eiweiß: Milch und Milchprodukte sollte man in den täglichen Speiseplan einbinden. Das enthaltene Kalzium und Eiweiß ist besonders wertvoll.

•             Volles Korn: Besonders bei Diabetes. Diese liefern langzeitige und nachhaltige Energie.

•             Keine Eintönigkeit: Eine ausgewogene Ernährung ist besonders im Alter sehr wichtig.

•             Bewegung: Wer sich nicht oder sehr wenig bewegt, erhöht das Risiko, früher gebrechlich und hilfsbedürftig zu werden.

🔍  Wer seinen Körper fit hält, kann auch im Alter länger selbstständig bleiben und genießt eine höhere Lebensqualität!



Und zum Abschluss noch etwas Wichtiges in eigener und auch in Ihrer Sache:

Vielleicht möchten Sie ja auch gern anderen helfen gleichzeitig für sich selbst vorsorgen?

Stellen Sie sich diese Frage: Wer wird später einmal für Sie da sein? Haben Sie schon einmal mal überlegt, wen Sie im Bedarfsfall um Hilfe fragen können?

Eine Form der Vorsorge ist es, jetzt für andere da zu sein und gleichzeitig Stunden für später anzusparen. Bei der sozialen Organisation Zeitpolster können Sie sich in verschiedenen Bereichen einbringen: Wer heute zum Beispiel für ältere Menschen einkaufen geht, Besuchsdienst macht oder auf Kinder aufpasst, kann später diese oder andere Unterstützungen für sich selbst anfragen. Auch Hilfe im Haushalt oder Garten oder Freizeitbegleitungen werden angeboten.

Falls es in Ihrer Gegend noch keine Zeitpolster Gruppe gibt, können Sie mit einer Hand voll Mitstreiter*innen auch ganz einfach eine gründen. Lesen Sie dazu unseren aktuellen Beitrag mit dem Titel „Zeitpolster Pionier*innen gesucht“. Alle nötigen Antworten auf Ihre Fragen finden sind unter den FAQ zu Zeitpolster Gruppe aufbauen. Schauen Sie rein – informieren Sie sich. Das ist ein tolles und spannendes Projekt!

Wir wünschen Ihnen viel Freude und gutes Gelingen beim Vorbereiten auf Ihre Pension!
Ihr Zeitpolster-Team

Und, wenn Sie sich über uns ehrenamtliches engagieren wollen, andere Menschen betreuen möchten und dabei gleichzeitig Stunden für Ihre eigene Betreuung für später ansparen möchten – nur zu! Melden Sie sich gern jederzeit bei uns! Wir freuen uns auf Sie. Sie können Sich auch selbst betreuen lassen – ebenfalls von uns. Unsere Helfer*innen kommen direkt zu Ihnen nach Hause.
Melden Sie sich – wir freuen uns auf Sie 💚

Möchten Sie sich mit guten Freunden, Familie oder Nachbarn in kleiner Runde zu diesem Thema austauschen? Bestellen Sie die Zeitpolster Impulsbox Nr. 7 mit dem Titel „Vorbereiten auf die Pension“ ganz einfach und unkompliziert online hier. Diese Box entstand in Zusammenarbeit mit dem Autor Leopold Stieger und enthält wertvolle Anregungen aus seinem aktuellen Buch mit dem Titel Freitätigkeit. Dieses können Sie ebenso online bestellen, falls Sie sich gerne etwas ausführlicher mit der spannenden Frage: “Was tun zwischen Beruf und Ruhestand?” beschäftigen möchten.

Inhalt der Impulsbox:

  • 10 Einladungskarten, um Freunde und Nachbarn einzuladen
  • 1 Anleitung und Gesprächsregeln, damit das Treffen gut gelingt
  • 12 Themenbilder
  • 18 Themenkarten mit Wissen, Impulsen und anregenden Fragen
  • 1 Feebackbogen


🔍  Nehmen Sie sich Zeit für gute Gespräche und ein gemütliches Zusammenkommen mit noch weiteren interessanten Themen. Laden Sie zu sich nach Hause ein. Das tut gut.



Lesen Sie hier weitere interessante Zeitpolster Beiträge!


Externe hilfreiche Informationen:


NEU! EIN HÖRVERGNÜGEN RUND UMS ÄLTERWEDEN  „Der Podcast fürs clevere Älterwerden“
Hören Sie rein. Wir haben sehr interessante Themen für Sie vorbereitet | pro Beitrag ca. 30 Minuten!

Zeitpolster Podcast fuers clevere Aelterwerden

Podcast Beiträge die bereits online sind:



Kontaktieren Sie uns bei Fragen gern jederzeit oder hinterlassen Sie uns einen kleinen Kommentar, in der Spalte. Wir freuen uns darauf!



Zu uns:
Wir sind Zeitpolster – eine soziale Organisation, die österreichweit ältere Menschen und Familien mit Kindern betreut

Möchten Sie bei Zeitpolster mitwirken? Wir würden uns sehr freuen, Sie als Zeitpolster-Betreuer*in oder als von uns betreutes Mitglied zu empfangen. Helfen Sie mit, andere Menschen aus der Einsamkeit zu befreien, indem Sie Zeitpolster-Betreuer*in werden und durch Ihren Einsatz wertvolle Stunden für Ihre eigene Betreuung für später ansparen. Oder melden Sie sich bei uns, falls Sie etwas Hilfe und nette Gesellschaft vertragen könnten. Die Stunde kostet lediglich 8 Euro für Sie. Gleichzeitig helfen Sie einem anderen noch jüngeren Menschen, für seine eigene Zukunft vorzusorgen. Registrieren Sie sich ganz unverbindlich oder schicken Sie uns eine Nachricht. Sie können uns auch sehr gern jederzeit telefonisch kontaktieren. Rufen Sie uns an unter +43 664 8872 0770.


Alle Informationen und auch Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.zeitpolster.com.
Melden Sie sich per E-Mail info@zeitpolster.com oder telefonisch unter 0664 8872 08770.




Daten und Fakten zu Zeitpolster

  • Zeitpolster ist aktuell mit Teams in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Niederösterreich, Oberössterreich, der Steiermark und in Wien vertreten – Start war 2018 in Vorarlberg
  • Österreichweit sind insgesamt 300 Menschen für Zeitpolster aktiv – diese erbringen Leistungen für knapp 250 betreute Personen und haben bisher über 20.000 Stunden für ihre eigene Betreuung für später angespart
  • Altersspannbreite der helfenden Personen liegt bei 38 – 75 Jahren, mit Schwerpunkt 55+
  • Altersspannbreite der betreuten Personen liegt bei 5 – 98 Jahren, mit großer Bandbreite
    durch Kinderbetreuung, Menschen mit Beeinträchtigungen – der Schwerpunkt liegt
    in der Unterstützung von älteren Menschen
  • Einsatzfelder der Betreuer*innen sind einfache alltägliche Hilfsdienste: Fahrdienste und Begleitungen, administrative Hilfe, Hilfe im Haushalt und Garten, Freizeitaktivitäten, einfache handwerkliche Hilfe, Freiräume für pflegende Angehörige schaffen, Kinderbetreuung
  • Alle Betreuer*innen bekommen für ihren Einsatz Stunden auf einem Zeitkonto gutgeschrieben und können diese später bei eigenem Bedarf jederzeit einlösen!


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